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Beistehen statt rumstehen
Eine Initiative der Vereine Sicherheit in Mannheim e.V., Prävention Rhein-Neckar e.V. und Sicheres Heidelberg e.V. zur Förderung einer Kultur des Hinschauens und Helfens

Zeugen griffen beherzt ein
Am 14. Juli 2010 wurden in den Räumen der Bundespolizei Heidelberg zwei Zeugen für ihr couragiertes Eingreifen geehrt. Sie konnten in einer S-Bahn einen eskalierenden Streit schlichten, der von drei alkoholisierten jungen Männern ausging. Für ihr vorbildliches Handeln erhielten die beiden Helfer ein Dankeschön von der Deutschen Bahn AG, der Bundespolizei und den Vereinen Prävention Rhein-Neckar und Sicheres Heidelberg.

>>Pressebericht der Rhein-Neckar-Zeitung vom 15.07.2010
>>Pressebericht des Mannheimer Morgen vom 15.07.2010


Bild: Philipp Rothe


Hintergrund zur Initiative:

...Zunächst wehrte sich die ältere Dame noch, schließlich musste sie sich aber der überlegenen Körperkraft des jungen Mannes beugen, der ihr in aller Öffentlichkeit die Handtasche entriss und sie zu Boden stieß. Obwohl sie laut geschrieen hatte, gingen die Menschen auf der anderen Straßenseite achtlos weiter, ohne sich um ihre Notlage zu kümmern...


Ein Fall, wie er täglich vorkommen könnte. Dabei wäre es so einfach gewesen, mit einem Anruf Hilfe herbeizuholen und die Polizei zu verständigen. Doch leider kommt es immer öfter vor, dass Menschen sich nicht einmischen, sondern nach dem Motto „irgendjemand wird sich schon darum kümmern“ achtlos wegsehen.Tatsache ist: Jeder kann einmal in eine Notlage geraten und - Jeder kann helfen!

Die Präventionsvereine Sicherheit in Mannheim (SiMA) e.V., Prävention Rhein-Neckar e.V. und Sicheres Heidelberg (SicherHeid) e.V. haben sich erstmals in der Art eines Kurpfälzer Bündnisses partnerschaftlich zusammengetan, um mit der Initiative „beistehen statt rumstehen“ Menschen auszuzeichnen, die sich im Alltag als Helfer in der Not bewährt haben. Mit der Auszeichnung soll ein Ansporn geschaffen werden, nicht tatenlos zuzusehen, wenn anderen Menschen Unrecht geschieht oder sie in Not geraten.

Dabei richtet sich die Initiative inhaltlich an der bereits bundesweit von der Polizei propagierten Aktion TU WAS aus. Helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen – andere zur Mithilfe auffordern – Hilfe über Telefon organisieren – sich um Opfer kümmern, das sind die wesentlichen Eckpunkte dieser Kampagne. Heldentum wird dabei nicht erwartet, sondern einfache Hilfeleistungen, die für jeden im Grunde selbstverständlich sein müssten.

Die Auszeichnung in Form einer Urkunde und einem Präsent erhalten Menschen, die in Mannheim, Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis entsprechend handeln. Über die Veröffentlichung der guten Taten möchten die drei Präventionsvereine auch darauf hinwirken, das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung positiv zu beeinflussen.

„beistehen statt rumstehen“ - eine Initiative zur Förderung der Zivilcourage in der Metropolregion Rhein-Neckar.


Nähere Informationen unter Tel. 06221/99-1241 oder 06221/618161 und im Internet unter:

>> wwww.aktion-tu-was.de
>> www.polizei-beratung.de

>> weiter zu SOS-Handy

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 Juli 2010: Heidelberger Präventionspreis
Bewerben Sie sich mit Ihrem Präventionsprojekt!
Nach dem Motto "Heidelberg macht Mut!" befasst sich die zweite Auflage des Heidelberger Präventionspreises in diesem Jahr mit den Themen Zivilcourage, Integration und verständnisvolles Miteinander.
Projekte und Initiativen können bis zum 17. September 2010 eingereicht werden. Bewerbungen, die in die engere Wahl kommen, präsentieren sich in der Heidelberger Sicherheitswoche vom 10.10.-17.10.10 einer Jury zur Entscheidung. ...mehr.
 Juli 2010: Sicherheitswoche Heidelberg nimmt Gestalt an. Viele Projekte im Oktober geplant.
Die zweite Sicherheitswoche Heidelberg, die vom 10.-17.10.10 stattfindet, nimmt konkrete Formen an. Über 50 Einzelprojekte wurden bereits angemeldet und gehen nun in die Festlegungsphase. Zwei große Tage der offenen Tür eröffnen und beschließen die Sicherheitswoche, am 10. Oktober bei der Berufsfeuerwehr und am 17. Oktober bei der Polizeidirektion.
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 Juli 2010: Beistehen statt rumstehen!
Am 14. Juli wurden zwei Zeugen für ihr beherztes Einschreiten in der S-Bahn Rhein-Neckar geehrt. Sie hatten durch ihr Eingreifen Schlimmeres verhindern können.
...mehr.

 Juni 2010: Fachtagung der Polizeidirektion Heidelberg - Sonderseite in der Rhein-Neckar-Zeitung!
Die 10. Fachtagung bei der Polizeidirektion Heidelberg "Zukunft gestalten, Chancen ergreifen - durch erfolgreiche (Kriminal-)Prävention" wurde in der Rhein-Neckar-Zeitung vom 26./27.06.10 nochmals in einer Sonderseite aufgegriffen.

>> zur Sonderberichterstattung von Kirsten Baumbusch
>> zur Sonderseite der Rhein-Neckar-Zeitung
>> zur Tagungsübersicht mit allen Beiträgen

Der Dank geht an alle Unterstützer, die zur Verwirklichung der Tagung beitrugen:
Joachim Siebeneicher Stiftung
-Berufsbildungswerk Neckargemünd
-Sparkasse Kraichgau
-Heidelberger Opferfonds
-International Police Association HD
-Haus der Zähne Heidelberg
-Landeszentrale für politische Bildung
-Rhein-Neckar-Zeitung
-Medienzentrum Heidelberg
-Bücherstube an der Tiefburg
 Juni 2010: Heidelberger Opferfonds feiert 10-jähriges Jubiläum
Die Kooperationspartner des Heidelberger Opferfonds feierten am 16. Juni 2010 das Jubiläum des Opferschutzprojekts.
...mehr.
 Januar 2010: Kampagne zur Förderung der Zivilcourage gestartet
Für 12 Monate werden ein Bus der Rhein-Neckar-Verkehrsgesellschaft und alle S-Bahnen in der Metropolregion die Botschaften der "Aktion Tu was" tragen und auf diese Weise die landesweite Kampagne zur Förderung der Zivilcourage bewerben.
...mehr.
 Prävention aktuell
Hier gelangen Sie zum Angebot der Polizeilichen Kriminalprävention des Bundes und der Länder. Aktuelle Vorbeugungstipps und Ratschläge halten Sie auf dem Laufenden. Besonders interessant auch für Eltern und Lehrkräfte.

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