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Meilenstein auf dem Weg zum intelligenten Stromnetz
Das Verbundprojekt „Designetz – Von Einzellösungen zum effizienten System der Zukunft“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi) mit rund 30 Millionen Euro gefördert. Bei dem Projekt handelt es sich nach Angaben der Pfalzwerke als Teil des Konsortiums aus 46 renommierten Unternehmen und Forschungseinrichtungen um das technisch bislang umfassendste Demonstrationsprojekt zur Integration erneuerbarer Energien in das Versorgungssystem. Der offizielle Förderbescheid liegt nun vor.

Mit „Designetz“ wollen die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland demonstrieren, wie Solarenergie und Windkraft für die Versorgung von urbanen und industriellen Verbrauchern genutzt werden können. Anhand konkreter Umsetzungskonzepte und Modellvorhaben soll dargestellt werden, wie eine größtmögliche Integration der erneuerbaren Energien in die Energieversorgung erreicht werden kann.

„Die Pfalzwerke engagieren sich seit Jahren sehr erfolgreich in zahlreichen Forschungsprojekten zur technologischen Fortentwicklung der Netzinfrastrukturen, wie sie durch die Energiewende notwendig werden“, erklärt René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke Aktiengesellschaft. Bei „Designetz“ übernehmen die Pfalzwerke einen Part im Teilprojekt „SESAM – Sustainable Energy Supply for Agricultural Machinery“, welches mit dem Konsortialführer John Deere am 1. Januar gestartet wird.

Bei SESAM geht es um die Bewirtschaftung von mobilen Energiespeichern via Elektro-Traktoren durch eine Photovoltaikanlage-Anlage. Der Fokus liegt hierbei auf dem Themengebiet „SmartGrid“ – zu Deutsch: intelligentes Stromnetz – und auf der möglichen Gestaltung und Erprobung zeitvariabler Tarife für die landwirtschaftlichen Betriebe. „Durch die Nutzung von Speichermöglichkeiten (zum Beispiel Batterien) wird der Eigenverbrauchsanteil erhöht, die Energiekosten werden minimiert und gleichzeitig netzdienliches Verhalten generiert“, erklären die Verantwortlichen. Kernelement der Konzeptvarianten seien Batterien für Off-Road-Fahrzeuge (Landmaschinen), die dank ihrer leichten Austauschbarkeit verschiedene Funktionen erfüllen können.

„Was wir im Rahmen von SESAM an dem konkret definierten Objekt ,teilautonome Farm‘ entwickeln und simulieren“, ist Chassein überzeugt, „kann Erkenntnisse für das Energiesystem der Zukunft liefern, in dem infolge zunehmender Dezentralität kaskadiert zellulare Netzstrukturen einen wichtigen Beitrag zur Systemstabilität und Versorgungssicherheit leisten können.“

(den/red; Bild: Pixabay)

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Die nächste Ausgabe 05/17 erscheint am 8. Dezember 2017
         
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Wirtschaftsmagazin econo - regionale Nachrichten für Rhein-Neckar - Mannheim - Heidelberg - Pfalz - Main-Tauber / Stand: 21. Oktober 2017 Kontakt / Impressum