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Wirtschaft schraubt Innovationsausgaben kräftig nach oben
Auch für 2016 und 2017 ist der ZEW-Studie zufolge mit steigenden Ausgaben um bis zu knapp vier Prozent zu rechnen. Getragen werde dieser Anstieg nicht nur von Großunternehmen, sondern vor allem von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Mit 101,2 Milliarden Euro entfielen fast zwei Drittel der gesamten Innovationsausgaben auf die forschungsintensive Industrie, was einem Plus von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die wissensintensiven Dienstleister gaben rund zwölf Prozent mehr aus (25,0 Milliarden), die sonstigen Dienstleister 20 Prozent (9,4 Milliarden). Allein in der sonstigen Industrie gingen die Ausgaben leicht um 0,2 Prozent zurück auf 21,3 Milliarden Euro. Für 2016 planen die Unternehmen im Frühjahr mit einem Anstieg der Innovationsausgaben um 1,6 Prozent auf 159,8 Milliarden Euro. Allerdings verteilt sich die Budgetplanung unterschiedlich auf die vier Hauptsektoren: Während die forschungsintensive Industrie sowie die wissensintensiven Dienstleister mit Zuwächsen von 2,7 beziehungsweise 4,1 Prozent kalkulieren, nehmen die sonstige Industrie und die sonstigen Dienstleister ihre Innovationsetats um 3,2 Prozent beziehungsweise 6,2 Prozent zurück. Getragen werden die getätigten und geplanten Investitionen in den Jahren 2015 bis 2017 vor allem von den Branchen Fahrzeugbau, gefolgt von den IT-Dienstleistungen, der Chemie- und Pharmaindustrie, der Elektroindustrie sowie vom Maschinenbau.
KMU auf Anreize angewiesen
Neben den Großunternehmen haben 2015 vor allem die KMU ihr Innovationsbudget kräftig aufgestockt. Im Vergleich zu 2014 wurden mit einem Plus von 9,8 Prozent die Ausgaben stark erhöht. Besonders expansiv war dabei die Gruppe der Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten. Im Gegensatz zu den Großunternehmen planen die KMU für 2016 und 2017 mit einem reduzierten Budget: Die Investitionen sollen 2016 um 2,7 Prozent und 2017 um 0,9 Prozent sinken. „Offenbar ist die Unsicherheit über die künftige wirtschaftliche Entwicklung groß“, sagt Dr. Christian Rammer, Leiter der Innovationserhebung am ZEW. „Um das Innovationspotenzial in den KMU dauerhaft zu mobilisieren, sind zusätzliche Innovationsanreize nötig.“ Schließlich erreicht auch die sogenannte „Innovationsintensität“ Rekordwerte, also der Anteil der Innovationsausgaben am Umsatz. 2015 stieg der Wert insgesamt auf drei Prozent. Allen voran erreichte die Elektroindustrie mit 10,4 Prozent die höchste Innovationsintensität der einzelnen Branchen; im Fahrzeugbau blieb sie mit 9,9 Prozent auf Vorjahresniveau. Einen Anstieg von 6,5 auf nunmehr 8,5 Prozent verbuchten die technischen Dienstleistungen. Die Chemie- und Pharmaindustrie weist mit 8,1 Prozent ebenfalls eine sehr hohe Innovationsintensität auf. Zu den besonders innovationsintensiven Branchen zählen schließlich die EDV/Telekommunikation mit 7,1 und der Maschinenbau mit 5,9 Prozent.
(red; Bild: ZEW/oH)

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Wirtschaftsmagazin econo - regionale Nachrichten für Rhein-Neckar - Mannheim - Heidelberg - Pfalz - Main-Tauber / Stand: 12. Dezember 2017 Kontakt / Impressum