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Roche wächst in Mannheim weiter

Die Roche Pharma AG kann auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2016 zurückblicken: Mit einem konzernweiten Wachstum der Verkäufe von neun Prozent auf 1,88 Milliarden Euro hat sich das Geschäft den aktuell vorgelegten Zahlen zufolge deutlich stärker entwickelt als der Markt, dessen Zuwächse bei einem Plus von vier Prozentpunkten lagen. Entsprechend positiv wirkt sich dies auch auf die beiden deutschen Standorte Mannheim und Penzberg aus, die im vergangenen Jahr ein Wachstum beim Verkauf von sieben Prozent auf rund 2,7 Milliarden Euro verzeichneten.
In Mannheim, dem nach Basel und San Francisco weltweit drittgrößten Standort des Konzerns, sind derzeit rund 8200 Mitarbeiter beschäftigt, gut 150 mehr als noch ein Jahr zuvor, wie Dr. Ursula Redeker, Sprecherin der Geschäftsführung bei Roche Diagnostics, betont. Angestellt sind diese Mitarbeiter vorwiegend in den Produktions- und Entwicklungsabteilungen. Redeker geht auch davon aus, dass der Standort, an dem neben dem Diagnostik-Bereich auch die Diabetes-Sparte angesiedelt ist, im laufenden Geschäftsjahr erneut wächst.
Die Bedeutung des Standorts Mannheim für den Pharmakonzern zeigt sich laut Redeker auch an der Tatsache, dass 2016 knapp 300 Millionen Euro in das Werk im Stadtteil Waldhof investiert wurden. Derzeit entsteht dort für rund 170 Millionen Euro ein Gebäude für die Pharma-Produktion, das 2018 in Betrieb gehen soll. Weitere 90 Millionen Euro fließen in ein neues Laborgebäude sowie 36 Millionen Euro in ein Büro- und Kundenzentrum, den Open Campus Mannheim (OCM). 2016 konnten die Lieferungen in den Konzern um 14 Prozent auf 3,67 Milliarden Euro (2015: 3,2 Milliarden Euro) gesteigert werden. „Die Immundiagnostik trug auch 2016 zu einem starken Wachstum bei. Unser Anteil am Erfolg des Konzerns liegt in der Kompetenz unserer Mitarbeitenden und den hochautomatisierten Produktionsprozessen sowohl in der Diagnostik als auch im Bereich Pharma“, sagt Redeker. An den Standorten Mannheim und Penzberg werden Pharmaprodukte (monoklonale Antikörper, Enzyme, Proteine und Hormone) und Diagnostika (Immundiagnostik, Gerinnungsdiagnostik, Messsysteme für Diabetiker, Geräte für Labordiagnostik) für den Weltmarkt entwickelt und hergestellt.
Die Diagnostik-Sparte von Roche, die unter anderem Geräte für die Labordiagnostik liefert, ist im vergangenen Jahr mit einem Umsatz von 545 Millionen Euro um acht Prozent gewachsen und konnte ihre Marktführerschaft auf nunmehr 29 Prozent ausbauen, wie Thomas Schinecker, Geschäftsführer von Roche Diagnostics Deutschland, bilanzierte. Wesentlicher Treiber des Umsatzwachstums sei die weiter zunehmende Nachfrage nach automatisierten und standardisierten Lösungen für Hochdurchsatzlabore gewesen.
Stärker als der Markt wuchs im Geschäftsjahr 2016 die Pharma-Sparte, wie Hagen Pfundner, Vorstand der Roche Pharma AG, erläuterte. Um neun Prozent ist der Umsatz in diesem Segment auf 1,88 Milliarden Euro gestiegen. Den größten Anteil am Umsatz hatte dabei die Onkologie mit 82 Prozent (plus elf Prozent), gefolgt von der Rheumatologie mit elf Prozent (plus sechs Prozent).
Einer der Hauptwachstumstreiber sind nach Unternehmensangaben Medikamente gegen HER2-positiven Brustkrebs, eine aggressive Tumorform, die mit Antikörpern behandelt wird. Beim Krankenhausgeschäft ist Roche Marktführer in Deutschland mit einem Anteil von 17 Prozent, in der Onkologie stammen sogar 30 Prozent der Medikamente von Roche. Im Mai will das Unternehmen ein Medikament gegen eine schwere Form von Lungenkrebs auf den Markt bringen.
Deutlich schwieriger lief es für den Konzern dagegen im Bereich Diabetes Care, der sich auf dem hart umkämpften und überdies schrumpfenden Markt für Blutzuckerteststreifen bewähren musste, so Lars Kalfhaus, Geschäftsführer bei Roche Diabetes Care Deutschland. Mit einem Gesamtumsatz von 303 Millionen Euro liegt das Unternehmen drei Prozent unter Vorjahresniveau. Da neben der Streifenmessung eine neue, kontinuierliche Glukosemessung an Bedeutung gewinne, wolle Roche in diesem neuen Markt noch in diesem Jahr zwei neue Produkte einführen, unter anderem das nach Konzernangaben weltweit erste Langzeitsystem, das kontinuierlich über 90 Tage die Glukosewerte bestimmt. Mit einem Anteil von 37 Prozent bleibe Roche Diabetes Care indes weiterhin Marktführer in diesem Segment.
Entscheidende Fortschritte konnte Roche in der Produktentwicklung mit vielversprechenden Ergebnissen aus klinischen Studien in den Bereichen Hämatologie, Krebsimmuntherapie und Multiple Sklerose (MS) erzielen. „2017 wird ein ganz besonderes Jahr für Roche“, so Pfundner. „Wir erwarten die Einführung von drei neuen Medikamenten, die das Leben schwerstkranker Patienten verbessern können.“

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Wirtschaftsmagazin econo - regionale Nachrichten für Rhein-Neckar - Mannheim - Heidelberg - Pfalz - Main-Tauber / Stand: 12. Dezember 2017 Kontakt / Impressum