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Den Markt überflügelt

Die Phoenix group hat im Geschäftsjahr 2016/17 ihre Gesamtleistung um 6,1 Prozent auf den Rekordwert von 30,2 Milliarden Euro gesteigert. Der europaweit tätige Konzern ist damit mehr als doppelt so stark gewachsen wie der europäische Gesamtmarkt (plus 2,3 Prozent). Maßgeblich hierfür waren nach Angaben des Unternehmens Umsatzsteigerungen durch Akquisitionen wie die der Mediq Apotheken Nederland B.V. als einer der größten Zukäufe der Firmengeschichte. Insgesamt stiegen die Umsätze in ganz Europa, wobei das Unternehmen seine Marktposition in den meisten der 26 Länder, in denen die Gruppe vertreten ist, ausbauen konnte. Mit Blick auf das laufende Jahr zeigt sich Oliver Windholz, Vorsitzender der Geschäftsführung, zuversichtlich: „Für 2017/18 rechnen wir erneut mit einem Umsatzwachstum über dem der europäischen Pharmamärkte und Umsatzzuwächsen in nahezu allen Märkten.“ Zudem soll das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) spürbar ansteigen und über dem diesjährigen Wert liegen, der im abgelaufenen Jahr auf 472,3 Millionen Euro zurückgegangen ist. Maßgeblich dafür waren nach Angaben des Unternehmens „ein gestiegener Margendruck in Deutschland und regulatorische Eingriffe in Großbritannien“, denen man mit „Maßnahmen zur Ergebnisoptimierung begegnet“ sei. Der Ergebnisbeitrag der akquirierten Mediq Apotheken Nederland B.V. war im vergangenen Geschäftsjahr noch durch einmalige Sondereffekte wie die Übernahme- und Integrationskosten geprägt. Das Periodenergebnis nach Steuern belief sich auf 142,8 Millionen Euro.

Im Bereich Großhandel investierte Phoenix in Norwegen, Dänemark und Deutschland in Großprojekte, die die Lagerlogistik effizienter gestalten sollen. Mit der Eröffnung eines dritten Logistik-Hubs in Belgrad hat der Konzern zudem sein Angebot für die regionalen Wachstumsmärkte in Zentral- und Osteuropa ausgebaut. Die Dienstleistungen richten sich an die pharmazeutische Industrie und sind Teil der Servicemarke „All-in-One“. Zugleich habe das Unternehmen mit der „Phoenix Pharmacy Partnership“ das „größte Netzwerk für Apotheken-Kooperationsprogramme in Europa“ geschaffen, dessen Ziel es sei, die Individualapotheken vor Ort zu stärken, erläutert Windholz.

Die Zahl der eigenen Apotheken ist von 1773 auf 2059 angestiegen und auch bei den Mitarbeiterzahlen ist Phoenix auf Expansionskurs: So stieg europaweit die Zahl der Beschäftigten – insbesondere bedingt durch die Akquisitionen – um 14,8 Prozent auf 34 145; in Deutschland beschäftigt man derzeit 4434 Arbeitnehmer. Das Eigenkapital stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr von 2,73 auf 2,85 Milliarden Euro. Die Eigenkapitalquote betrug zum Bilanzstichtag trotz mehrerer Akquisitionen 33,1 Prozent. Durch geringere Zinskosten verbesserte sich das Finanzergebnis von minus 57,5 auf minus 48,8 Millionen, die Nettoverschuldung stieg auf 1,38 Milliarden Euro.

Um den eingeschlagenen Kurs halten zu können, hat sich das Unternehmen nach Ansicht von CEO Windholz breiter aufgestellt als die meisten Wettbewerber. Die Integration der akquirierten Gesellschaften soll in diesem Sinne weiter vorangetrieben, die Bereiche Großhandel, Einzelhandel und Pharma Services weiter ausgebaut werden. Aktuell gehen die Mannheimer mit der europaweiten Eigenmarke „Livsane“ an den Start. Die apothekenexklusiven Produkte sollen das Angebot in den Bereichen nicht-verschreibungspflichtige Medikamente (OTC), Diagnostika, Erste Hilfe, Körper- und Babypflege, Damenhygiene und Nahrungsergänzungsmittel ergänzen.

(zwi/red; Bild: PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co KG/hf)



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Wirtschaftsmagazin econo - regionale Nachrichten für Rhein-Neckar - Mannheim - Heidelberg - Pfalz - Main-Tauber / Stand: 19. September 2017 Kontakt / Impressum