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„Beginn einer neuen Wachstumsära“
Mit der neuen Unternehmensstrategie, die auf den Namen „Heidelberg goes digital!“ hört, soll der Führungsanspruch innerhalb der Druckmaschinenbranche gestärkt werden. Dementsprechend werde der für die kommenden Jahre prägende strategische Fokus auf den Themen Technologieführerschaft, digitale Transformation und operative Exzellenz liegen, kündigten die Verantwortlichen bei der Bilanzpressekonferenz an. Der Konzernumsatz soll zudem durch eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen bis 2022 auf rund drei Milliarden Euro steigen. Im Geschäftsjahr 2016/17 lag dieser bei knapp über 2,5 Milliarden.

„Wir haben die Erfolgsfaktoren definiert und bereits die ersten Maßnahmen eingeleitet“, sagt Vorstandsvorsitzender Rainer Hundsdörfer. „Damit beginnt für Heidelberg eine neue Wachstumsära.“ Innerhalb der vergangenen fünf Jahre hat das Unternehmen mit einem straffen Restrukturierungsprogramm und einem Portfolioumbau den nachhaltigen Turnaround in die Gewinnzone geschafft. Das EBITDA wurde gegenüber 2012 bei leicht rückläufigen Umsatz auf 179 Millionen Euro verdoppelt; nach Steuern weist der Konzern – nach einem massiven Verlust von 230 Millionen Euro vor fünf Jahren – 2017 einen Gewinn von 36 Millionen Euro aus. Das nun avisierte profitable Wachstum bis 2022 soll unter anderem dadurch erreicht werden, dass das Unternehmen mit neuen Produktreihen seinen Marktanteil im Digitaldruck von derzeit unter fünf Prozent auf bis zu zehn Prozent verdoppelt und ein zusätzliches Umsatzpotenzial von rund 200 Millionen Euro bis 2022 generiert. Ebenfalls auf gut zehn Prozent verdoppeln will Heidelberg seinen Marktanteil bei den sogenannten Consumables, indem der gesamte Arbeitsprozess beim Kunden aus einer Hand über eine e-commerce-Vertriebsplattform adressiert wird. Hier sieht die Unternehmensführung ein zusätzliches Umsatzpotenzial von 250 Millionen Euro. In diesem Zusammenhang ist auch die Übernahme des Europageschäfts mit Lacken und Druckchemikalien von Fujifilm in der Region EMEA zum 1. Juli mit einem Umsatzvolumen von rund 25 Millionen Euro zu sehen. Mit der Übernahme expandiert Heidelberg im Wachstumssegment mit Verbrauchsmaterialien.

Sein Know-how will der Konzern auch anderen Unternehmen im Anlagen- und Maschinenbau sowie bei Start-ups anbieten. So sollen bis 2022 zusätzliche Umsätze von rund 50 Millionen Euro geschaffen werden. Die Akquisition des Softwareanbieters Docufy zur Stärkung des Geschäftsbereichs Digital Platforms und zum Ausbau des Industrie-4.0-Angebots unterstreiche die Ambitionen in diese Richtung, so Hundsdörfer. Unter anderem durch die Verschlankung von Strukturen und Prozessen will das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren rund 50 Millionen Euro einsparen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat das Unternehmen nach eigenen Angaben seine selbstgesteckten Ziele erreicht: Der Umsatz stieg leicht auf 2,52 (Vorjahr: 2,51) Milliarden Euro, der Auftragseingang lag mit 2,59 Milliarden Euro entgegen dem Branchentrend deutlich über dem Vorjahreswert von 2,49 Milliarden. Der Gewinn nach Steuern lag bei 36 Millionen Euro gegenüber 28 Millionen im Vorjahr, der Free Cashflow stieg im gleichen Zeitraum von minus 32 Millionen auf plus 24 Millionen. Für 2017/18 erwartet Heidelberg einen Umsatz auf Vorjahresniveau und will die Schwerpunkte seiner Unternehmensstrategie auf Portfolioerweiterungen in wachsenden Märkten wie Verpackungs- und Etikettendruck, Digitaldruck, sowie ausgewählte Verbrauchsmaterialien und Software legen – auch durch gezielte Akquisitionen.

(zwi/red; Bild: Heidelberger Druckmaschinen AG)

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